Resilienz: In Krisen handlungsfähig bleiben

Resilienz: In Krisen handlungsfähig bleiben

Komplexität meistern

Alltag und Arbeitswelt sind heute deutlich weniger planbar und berechenbar als in der Vergangenheit. Was wiederum zur Folge hat, dass die Anforderungen an Anpassungs- und Reaktionsgeschwindigkeit immer weiter zunehmen – sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Kontext. Das moderne Unternehmen unterliegt komplexen Wechselwirkungen im Spannungsgefüge der organisatorischen, konjunkturellen und gesellschaftsbedingten Einflüsse. Für langfristiges Fortbestehen muss Resilienz gelebt werden.

Organisationale Resilienz betrifft alle Unternehmensebenen; zwei sind hier besonders hervorzuheben. Einerseits sollten auf Strukturebene die Prozesse und die gelebte Kultur dazu beitragen, flexibel und effektiv auf Veränderung reagieren zu können. Andererseits trägt die Führung auf menschlicher Ebene entscheidende Verantwortung, Resilienz zu fördern, selbst zu leben und diese durch gezielte Massnahmen bei den Mitarbeitenden bewusst zu stärken.  

Beispiel Covid: Achtsame Führung führt zu organisationaler Resilienz

Was heisst es nun für Führungskräfte, Resilienz vorzuleben und anzustreben? Nehmen wir das Beispiel der Pandemie: In den vergangenen zwei Jahren geschahen viele Ereignisse, über die wir keine Kontrolle hatten und Führungskräfte mussten sich zahlreichen Herausforderungen stellen, die nicht zu antizipieren waren. Resiliente Führung beginnt mit guter Selbstführung – also mit dem Wahrnehmen und Regulieren von eignen Emotionen. So kann man auf persönlicher Ebene schwierige Situationen ohne langfristige Beeinträchtigung überstehen und im besten Fall daraus lernen. Achtsame Individuen, die wissen wodurch sie in schwierigen Situationen Stabilität erhalten und sich bewusst sind, was ihnen guttut werden zu resilienten Individuen. Resiliente Individuen sind belastbar, verfügen über ein hohes Durchhaltevermögen und sind widerstandsfähig. Und eine Gruppe von resilienten Individuen bilden eine resiliente Organisation. Führungskräfte fungieren dabei als Vorbild für die Mitarbeitenden. Sie leben vor, wie man authentisch, achtsam und trotzdem entschlossen durch eine Belastungssituation geht. Bereits kleine Achtsamkeitsmassnahmen wie bspw. genug schlafen, spazieren am Mittag, Pausen zwischen virtuellen Meetings, Dankbarkeits-Journal führen etc. helfen, Resilienz zu fördern.   

Resilienz im Team

Resiliente Führungskräfte, die ihren Teams auch in unsicheren Zeiten Orientierung geben können, schaffen eine gute Voraussetzung für die Resilienz aller Teammitglieder. Nebst der gelebten emotionalen Intelligenz muss also auch eine möglichst beständige, zielstrebige Führung vorgelebt werden.  Das heisst, die Führungsebene sollten Krisen mit der Belegschaft thematisieren, Massnahmen zeitnah und klar kommunizieren und Interesse am Wohlbefinden des Einzelnen signalisieren. Das Ziel ist immer, Krisen unbeschadet zu bewältigen – und sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. So werden resiliente Unternehmen auf Dauer krisenfest und widerstandsfähig.

Die Art und Weise, wie sich Führungskräfte Herausforderungen und Lerngelegenheiten stellen, färbt direkt auf ihre Teams ab. Führungskräfte, die in unvorhergesehenen Situationen eine Haltung der Neugierde, Offenheit und Lernbereitschaft einnehmen, sind auf bestem Wege, sich selbst und das Team erfolgreich durch grosse Herausforderungen zu führen.

Versicherung der Zukunft

Versicherung der Zukunft

Digitalisierung: Daten sind zentral

Für die Versicherung der Zukunft spielt nicht nur Individualität und Flexibilität eine wesentliche Rolle, der Zugriff auf eine Vielzahl von Daten und der schnelle Austausch mit den Versicherten helfen zusätzlich dabei, Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen. Veranschaulichen lässt sich das mit bereits etablierten Systemen von Krankenversicherungen im Privatkundenbereich: Hier werden Versicherungen bereits heute auf Basis des Verhaltens der Versicherten eingestuft. So wird der Tarif für einen sportlichen, gesunden Lebensstil – der zum Beispiel mit einer Smartwatch nachgewiesen werden kann – besser eingestuft als ein vermeintlich ungesunder Lebensstil. Dieses System lässt sich auf andere Bereiche ausweiten, auch in die Welt der Sach- und Haftpflichtversicherungen für KMUs: Zum Beispiel könnte die frühzeitige Erkennung von Wasserlecks über Sensoren in den Lagerhallen zur Verhinderung von grossen Wasserschäden führen. Oder eine zu versichernde Anlage könnte mittels Einsatz von VR-Brillen virtuell besichtigt werden, sodass die Anfahrt erspart bleibt. Oder Push-Nachrichten mit Informationen über Umweltrisiken wie Unwetterwarnungen aber auch ein gehäuftes Aufkommen von Einbrüchen in der Umgebung könnten direkt auf das Smartphone gesendet werden, um entsprechende Vorkehrungen treffen zu können.

Policen werden zum ständigen Begleiter auf dem Smartphone, das heisst, dass Versicherer mit Hilfe von intelligenten Systemen und Daten jederzeit auf Risiken aufmerksam machen können. Zudem werden Daten- und Verhaltensanalysen mit Algorithmen nicht nur individuelle Versicherungspakete möglich machen sondern auch Versicherungsbetrug schneller identifizieren. Diese Daten werden im Privaten sowie Industriellen Bereich gleichermassen erfasst und ausgetauscht über beispielsweise vernetzte Gerät (bspw. Sensor in Raum misst beliebig viele Gegebenheiten wie die  Temperatur oder Feuchtigkeit). Mittels ausgefeilter Analyse können dann Rückschlüsse gezogen und passende Versicherungslösungen gekauft respektive angeboten werden. Diese gewonnenen Erkenntnisse eröffnen insbesondere fürs sogenannte Underwriting und Schadenmanagement neue Möglichkeiten.

Weitere Megatrends

Wenn wir einen Ausblick auf die Versicherungswelt der Zukunft werfen, sind neben den technologischen Fortschritten auch die gesellschaftlichen Entwicklungen nicht ausser Acht zu lassen. In der Schweiz wird beispielsweise der Altersquotient der Gesamtbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten stark ansteigen. Damit sinkt die Anzahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter – und der Trend zeigt: die zukünftigen Berufstätigen entfernen sich zunehmend vom traditionellen Angestelltenverhältnis. Dies beeinflusst auch die Versicherungslandschaft. Zum einen wird es zunehmend mehr Selbstständige und Freiberufler:innen geben, zum anderen macht sich der demografische Wandel in einer Verschärfung des Fachkräftemangels bemerkbar – auch bei freien Vermittler:innen und freien Berufen. Diese Veränderung hat auch Auswirkungen auf die Vertriebstätigkeit von Versicherungen: Wo heute der Vertrieb noch primär durch festangestellte Kundenberater:innen stattfindet,  wird dieser künftig noch stärker online oder über Freischaffende abgeschlossen. An Bedeutung gewinnen in der Versicherungsbranche in Zukunft ein hochwertiger und digitaler Kundenservice und die digitale Vernetzung mit weiteren Angeboten. Schliesslich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Jugendlichen von heute zu den Kund:innen von morgen werden. Und die sind nun mal «Digital Natives» – digitalisierte Kund:innensysteme sind spätestens dann für alle Versicherungen relevant.

Wer profitiert vom Wandel?

Von passgenauen Lösungen, die durch das kontinuierliche Auswerten von Kundendaten möglich sind, profitieren Kund:innen und Versicherer gleichermassen. Schliesslich sind die Interessen der Klient:innen deckungsgleich mit denen der Versicherer: Beide Seiten wollen den Eintritt eines Schadensfall vermeiden. Je mehr Daten den Versicherungsunternehmen zur Analyse der potentiellen Risiken zur Verfügung stehen, desto genauer ist der Service sowie die Preisbestimmung der Risiken. Dazu relevante Daten umfassen nicht nur Schadensfälle, sondern auch die Risiken beeinflussenden Faktoren aus dem Alltag der Kund:innen wie das Verhalten, die persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse. All diese Informationen hilft dem Versicherer besser zu verstehen, was die Kundenzielgruppe braucht, entwickelt entsprechende neue Produkte und verhindert, dass Kunden abwandern.

Und für die Kund:innen? Diese persönlichen Tarife ersetzen zusehends standardisierten Policen – und sind wesentlich individueller, passgenauer und realitätsnah. Zudem können Versicherungen nicht nur individuell, sondern auch schnell  angepasst werden. Diese Kombination aus schnell und individuell wird führt zu einem optimierten Kundenerlebnis für Versicherte. Beispielsweise können massgeschneiderte Versicherungspakete sofort angepasst werden. Vereinfacht gesagt: Versicherer können im Optimalfall künftig Kosten reduzieren und neue Ertragspotenziale erschliessen; Versicherte profitieren von mehr Service und weniger Prämienzahlungen.

Neue Hürden

Die digitale Entwicklung der Versicherung bringt viel Erfreuliches mit sich: Erhöhte Flexibilität, Individualität, Sicherheit und Exaktheit bei der Bestimmung der Risiken. Dennoch muss die Versicherungsbranche auch Hürden frühzeitig erkennen und verstehen, denn Veränderungen bringen neue Herausforderungen mit sich. Eine Herausforderung ist ethischer Herkunft und betrifft den Solidaritätsgedanke: In einer Welt, die von Daten und modernen Technologien geprägt ist, bestehen bessere, prädiktive Möglichkeiten zur Risikobewertung. Das allerdings untergräbt gewissermassen das Solidaritätsprinzip. Es entsteht das sogenannte Solidaritätsparadox: Je mehr wir darüber informiert sind, dass wir andere Menschen mit höheren Risiken „subventionieren“, desto weniger sind wir bereit, mit ihnen solidarisch zu sein. Könnte sich das auf die Bereitschaft der Menschen auswirken, ihre persönlichen Daten zu teilen? Denn die Datenanalysen machen bereits heute deutlich, dass eine direkte Korrelation zwischen der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen und dem individuellem Verhalten besteht. Diese Erkenntnis in Kombination mit den digitalen Möglichkeiten der Risikobestimmung führt zu der Gefahr, dass einige Versicherungsgesellschaften zukünftig nicht mehr bereit sein werden, sogenannte «Hochrisiko-Gruppen» zu versichern – es sei denn, es gibt gesetzliche Vorschriften. Daher erfordern die verfeinerte Risikoeinschätzung sowie genauere Prognosen Diskussionen über die gesellschaftlichen Idee von Gleichbehandlung und Fairness im Bereich der Versicherungsbranche. 

Nicht Technologie, sondern Kundschaft im Fokus!

Die derzeitigen Versicherungen beruhen auf Erfahrungswerten und Wahrscheinlichkeitsberechnungen – also auf vergangenen Ereignissen und daraus abgeleiteten Prognosen. Doch genau diese Grundlage der heutigen Versicherungsbranche steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Und die Veränderung passiert so schnell, dass Versicherungsunternehmen nur eines bleibt: Innovativ werden, um nicht den Anschluss zu verlieren. Doch was bedeutet innovativ in diesem Kontext? Die Versicherung von morgen ist mobil, flexibel, datengetrieben und das allerwichtigste: charakterisiert von einem starken Kundenfokus.

Teamgeist trotz Distanz

Teamgeist trotz Distanz

Zwischen Teamgefühl und Agilität

Mit fortschreitender Digitalisierung und Globalisierung führen immer mehr Unternehmen Remote Work Regelungen ein. Dieser Trend ist durch die Pandemie noch einmal beschleunigt worden. Remote Work bezeichnet das Arbeiten ausserhalb des Betriebs unter Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Anders als das Home Office kann die Arbeit nicht ausschliesslich zuhause, sondern an einem beliebigen Ort auf der Welt – auch im Strandhaus in Südfrankreich – erbracht werden. Bei der Ausgestaltung gibt es zahlreiche Hybridvarianten. Den Mitarbeitenden werden generell lange Arbeitsphasen ohne Rückkehr in das Corporate Office ermöglicht. Bei Remote Only ist gar kein Aufenthalt im Corporate Office mehr vorgesehen.

Es versteht sich von selbst, dass diese Regelung nicht für alle Berufe sinnvoll umsetzbar ist. Geeignet ist es insbesondere für Bürojobs und Arbeitsbereiche, die sich lediglich mit einem Computer und einem Telefon erledigen lassen. Um Remote Work dauerhaft und erfolgreich zu implementieren, stehen Führungskräfte und ihre Teams vor neuen Herausforderungen. Was macht in diesem Kontext gute Teamarbeit aus? Welche Implikationen hat die Umstellung auf Remote Arbeiten für bestehende Arbeitnehmende? Wie können neue Mitarbeitende effektiv ins bestehende Team integriert werden?

 Flexibilität und Eigenverantwortung für Arbeitnehmende

Remote Work ist in Zeiten von COVID-19 aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Damit dieses Modell funktioniert, müssen die entsprechenden Voraussetzungen für Remote Work geschaffen werden, wie bspw. das Einrichten von einer angemessenen IT-Infrastruktur und etablieren von digitalen Kommunikationskanäle.

Die wahrgenommenen Vorteile von Remote Work scheinen zumindest aus Sicht der Mitarbeitenden zu überwiegen – denn zahlreiche Befragungen zeigen, dass nicht mehr auf die neugewonnene Freiheit verzichtet werden möchte. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuell Citrix-Studie, für die 3750 Bürobeschäftigte aus UK, Frankreich, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden befragt wurden. Firmen, die dennoch 100 Prozent Anwesenheit verlangen, werden bei ihren Beschäftigten auf Widerstand stossen. Die Studie ergab, dass 57 Prozent der Schweizer Befragten nach der Pandemie teils von zu Hause und teils vor Ort arbeiten wollen. Zudem sagten rund 40 Prozent der Arbeitnehmenden, sie würden eine Arbeitsstelle ablehnen, wenn keine Homeoffice Möglichkeiten bestehen. Die dabei meistgenannten Vorteile waren etwa die Zeitersparnis durch den Wegfall des Arbeitswegs, gesteigertes Autonomiegefühl, mehr Eigenverantwortung und die erhöhte Flexibilität. Den Arbeitnehmenden wird eine neue Rolle der Selbstorganisation zuteil und Arbeitszeiten können im Homeoffice flexibler eingeteilt werden. Die Unternehmen sind also im Zugzwang. Doch was bedeutet diese Entwicklung für Unternehmen?

Ein Remote Team führen

Unternehmen sind in der Regel nur dann langfristig erfolgreich, wenn die Mitarbeitenden zufrieden sind. Die Einführung oder Erlaubnis von Remote Work allein garantiert noch keine solche Zufriendenheit. Damit das Modell langfristig funktioniert, bedarf es einer ganzheitlich Anpassung der Unternehmenskultur.

In einer virtuellen Arbeitswelt müssen Führungskräfte vermehrt Initiativen ergreifen, die Vertrauen und gute Kommunikation etablieren und stärken. Die optimale Führung im Remote Umfeld ermutigt proaktives Arbeiten und fordert Transparenz. Wie das in der Praxis aussieht? Führungskräfte können zum Beispiel die Mitarbeitenden in wichtige Entscheidungsprozesse einbeziehen und laufend über neue Beschlüsse informieren, wodurch ein Zugehörigkeitsgefühl vermittelt wird. Ausserdem sollte tendenziell eher zu viel als zu wenig kommuniziert werden: Daily Stand Up-Calls mit dem ganzen Team sind eine Möglichkeit – Personalumfragen eine Weitere. So bleiben die Prioritäten und die Kolleg:innen immer auf dem (Bild)Schirm und die Arbeit kann effizient erledigt werden, ohne dabei in der eigenen «Homeoffice-Bubble» zu verschwinden und den Anschluss zum Team zu verlieren. Die Kommunikation ist in den meisten Umfragen die Schwachstelle der Remote Work – sind sich Unternehmen dieser Gefahr bewusst, kann auch gezielt entgegengewirkt und digitale Räume der Kommunikation geschaffen werden.

Ein kleiner Überblick des Potentials von gut umgesetzten Remote Work Modellen für Führungskräfte:

  • Motivierte und selbstständige Mitarbeitende
  • Kostensenkung (weniger Büroflächen, tiefere Reisespesen etc.)
  • Effiziente Integration neuer Kolleg:innen in etablierte Teams
  • Ganzheitliche, digitale Dokumentation
  • Positionierung als zukunftsorientiertes Unternehmen
  • Positive Auswirkung auf das Employer Branding
  • Produktivere und zufriedene Mitarbeitende
  • Weniger Krankheitsausfälle

Teamgeist stärken

Auch wenn die Vorteile der Remote Work offensichtlich sind – eine grosse Herausforderung stellt die Stärkung des Teams. Dieses Gefühl kann verloren gehen, wenn nicht proaktiv die Kommunikation gefördert und zusätzliche Teambuilding-Massnahmen getroffen werden. Das Fehlen von sozialen Kontakten und von einem Zusammengehörigkeitsgefühl mindert die Produktivität und Motivation. Bereits mit einfachen Aktivitäten können Arbeitgeber den Zusammenhalt stärken. Hier kommen einige praktische Vorschläge.

1. Virtuelle Kaffeepause und Mittagessen

Im Büro sorgen gemeinsame Mittagspausen und kurze Kaffeepausen ganz automatisch für den persönlichen Austausch. Im Homeoffice können solche Pausen auch stattfinden – sie müssen nur geplant werden. Verschicke also gleich jetzt eine Einladung für den ersten virtuellen Lunch an dein Team – möglicherweise sogar mit Gutschein von deinem Lieblingslieferservice!  

 2. Quiz

Abgesehen von Mittagspausen können auch andere kreative Pausen eingebaut werden. Zum Beispiel in Form von Quiz Breaks. Hier bereiten im wöchentlichen oder monatlichen Rhythmus Mitarbeitende ein virtuelles Quiz vor. Die Fragen können von Allgemeinwissen über Sport bis hin zu fachlichen Themen alles beinhalten. So wird aktiv Zeit miteinander verbracht, kommuniziert und neue Gesprächsthemen angeregt.

3. Kennenlernrunden

Neue Mitarbeitende, neue Teammitglieder, neue Führungskräfte: Teams in Unternehmen entwickeln sich ständig weiter. Damit sich alle Mitarbeitenden untereinander auch remote kennenlernen können, sind regelmässige «Kennenlernrunden» ein probates Mittel.

4. Remote Before und After Works

Freitags auf ein Feierabendbier mit Kolleg:innen treffen, um die Woche abzuschliessen und das Wochenende einzuläuten – ein übliches Ritual das auch remote möglich ist. Und nicht nur das, auch Before Work Events, wie zum Beispiel Wake-Up Yoga oder Mediationen am Montagmorgen für einen entspannten und gemeinsamen Start in die Woche sind remote möglich. Das steigert das Gemeinschaftsgefühl und die Motivation.

 5. Status

In den meisten Messenger-Diensten gibt es die Möglichkeit, den aktuellen Status einzustellen. Durch das Nutzen der Statusfunktion kann darüber informiert werden, ob ein kurzfristiger Call, Meeting oder eine Absprache möglich sind. Zudem werden Missverständnisse durch unbeantwortete Nachrichten vorgebeugt. Transparenz ist das A und O in Zeiten von Remote Work.

6. Lob

Das Feiern gemeinsamer Erfolge und erreichter Ziele sollte auch im Homeoffice nicht zu kurz kommen. Hierfür kann zum Beispiel eine separate Chat-Gruppe eingerichtet werden, in der vor allem Lob ausgesprochen wird und Team- oder Einzelerfolge gefeiert werden. Auch monatliche Feedback-Calls helfen dabei, die Motivation aufrecht zu erhalten.

 7. Video

Von Angesicht zu Angesicht: Video Meetings fördern die verbale und nonverbale Kommunikation und sollten auf einer regelmässigen Basis abgehalten werden. Hierfür muss sichergestellt werden, dass alle Teilnehmer:innen mit Bild an der Videokonferenz partizipieren können.  

Einblicke ins Startup Leben bei Helvengo

Einblicke ins Startup Leben bei Helvengo

Arbeitskultur – Gratis Feierabendbier ist nicht nur PR

Nein, bei Helvengo sind nicht alle kapuzenpullitragende Nerds. Und ja, gratis Bier und Kaffee gibt es bei uns tatsächlich. Auch Früchte, Schokopuffs, Milchschnitten und ab&an ein Apérol. Uns ist aber bewusst, dass einige Gratisartikel nicht von selbst eine solide Unternehmenskultur bauen. Wir sind in einer sehr frühen Unternehmensphase und die Kultur ist ein extrem wertvolles Gut. Deshalb haben unsere Gründer bereits sehr früh die entsprechende Struktur geschaffen, damit ein regelmässiger Austausch stattfindet und wir somit sicherstellen können, dass alle am selben Strang ziehen. Beispielsweise gibt es bei uns einen fixen Block für Austausch am frühen Freitagabend während unserem “Thank God its Friday”. Zudem werden bereits heute quartalsweise KPI’s festgelegt und in regelmässigen Abständen evaluiert.

Ganz generell lässt unglaublich viel Flexibilität, inexistenter Dresscode und eine lockere Arbeitsatmosphäre über manch einen langen Arbeitsabend hinwegsehen.

Team – Echte Freundschaft 

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die drei Gründer enge Freunde sind. Aber nicht nur die Gründer, sondern das ganze Team verfolgt gemeinsam die eine Mission: Helvengo als den zuverlässigsten, bequemsten und innovativsten Versicherer für KMUs und Startups zu etablieren.

Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Ideen und Vorschläge sind nicht für einzelne Positionen vorenthalten. Jeder darf (und soll) Verantwortung übernehmen und eigeninitiativ mittels pragmatischer Lösungen Helvengo voranbringen. Also vergiss feste Strukturen und mach dich gefasst, dass sich der Job ständig wandelt. Dass das Aufgabengebiet breit gefächert ist, bringt aber auch Vorteile mit sich; insbesondere für Berufseinsteiger bietet es ein ausgezeichnetes Arbeitsumfeld, um sich selbst und seine Interessen besser kennen zu lernen! Es herrscht eine Kultur des vollen Vertrauens. Kontrolliert wird höchstens dann, wenn man das Vertrauen mutwillig verspielen würde.

In Sachen Diversität ist Helvengo gut aufgestellt, zurzeit sind in unserem Team von 10 rund sieben Nationalitäten vertreten. Auch die Freizeitgestaltung der Einzelnen Teammitglieder ist vielseitig: Einige sind ambitionierte Sportler, Andere entspannte Netflixchiller und passionierte Hobbyköche. Wir sind sehr intentional, dass nebst der Arbeit regelmässig gemeinsame Aktivitäten stattfinden. Jeweils Mittwochs wird zusammen Rennrad gefahren – natürlich nur wenn man das will; Freitags kocht immer alternierend jemand fürs ganze Team. 

Produkt – Eine dynamische Entwicklung 

Sind wir mal ehrlich: Es gibt unzählige Startups mit sehr ähnlichen Ideen. Wir wagen zu behaupten, dass noch kein Startup mit der perfekten, abschliessenden Idee vom “Gründerhimmel” gefallen ist. Vielmehr wird zu Beginn eine (möglichst revolutionäre) Idee entwickelt, eine Zielgruppe identifiziert und eine Strategie definiert – welche im Verlaufe der Zeit immer und immer wieder getestet, verfeinert und angepasst wird. Unserer Meinung nach ist viel wichtiger als das Vorhandensein der perfekten Idee am Tag 1 die Einstellung des Teams: Für den langfristigen Erfolg brauchts unglaublich viel Ausdauer, Entschlossenheit und Fleiss.

Hoffentlich konnten wir einige wertvolle Einblicke gewähren und dir das spannende Startup-Umfeld schmackhaft machen!

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