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Interview im Versicherungsmonitor: Ex-Wefox-Mitarbeiter gründen Helvengo

In der Schweiz steht der neue Assekuradeur Helvengo in den Startlöchern. Aufgebaut wird er von Vedran Pranjic, Benedikt Andreas und Felix Huemer. Alle drei sind ehemalige Mitarbeiter von Wefox, der Unternehmensgruppe von Gründer und Chef Julian Teicke. Helvengo spezialisiert sich auf Versicherungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Noch in diesem Jahr wollen die Gründer auch in Deutschland und Österreich das Geschäft aufnehmen.

In der Schweiz steht der Assekuradeur Helvengo in den Startlöchern

Drei ehemalige Wefox- Mitarbeiter haben sich in der Schweiz zusammengetan, um einen Assekuradeur aufzubauen. Helvengo heißt das Unternehmen. Der Name setzt sich zusammen aus Helvetia, dem lateinischen Namen der Schweiz, und Engo, japanisch für Schutz. Den Namen haben die Gründer Vedran Pranjic und Felix Huemer bei einem Telefonat ersonnen, als einer der beiden gerade in Japan unterwegs war. Der dritte im Bunde der Gründer ist Benedikt Andreas. Die drei kennen sich aus ihrer Zeit bei Wefox. Die Unternehmensgruppe von Gründer und Chef Julian Teicke betreibt die Maklerplattform Wefox und den Versicherer One. „Ich bin schon vor rund zwei Jahren bei Wefox weggegangen“, sagt Pranjic. Ihn habe es aus privaten Gründen zurück in die Schweiz gezogen. Seine Mitgründer Andreas und Huemer kamen direkt von Wefox. „Die Idee hatten wir drei schon seit ein bis zwei Jahren“, sagt Pranjic. „Jetzt haben wir den Mut gefasst, das auch zu machen.“

Helvengo bietet zunächst Betriebs- und Berufshaftpflichtpolicen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) an. Später sollen Rechtsschutz- und Cyberversicherungen hinzukommen. In der Schweiz – und bald auch in Deutschland – arbeitet Helvengo mit dem Versicherer Markel als Risikoträger zusammen. „Wir sind aber auch schon mit anderen im Gespräch“, sagte Pranjic. In der Schweiz habe sich bei Versicherungen für KMU in den vergangenen Jahren wenig getan, moniert der Gründer. „Es wird immer noch in Silos gedacht“, sagt er. „Bei Produkten ist One-size- fits-all aber nicht mehr zeitgemäß.“ An den Produkten und der Digitalisierung der Prozesse gebe es viel zu verbessern. Hier sehen die Gründer ihre Chance. „Wir wollen die komplette Value-Chain bis hin zur Schadensauszahlung inhouse abdecken“, sagt er.

Noch ist einiges zu tun. „Das Backend steht, das Frontend ist in der Entwicklung“, sagt Pranjic. Man stehe kurz vor Abschluss einer Finanzierungsrunde. „Es ist alles unterschrieben.“ Wer die Investoren sind und wie viel Helvengo bislang an Finanzierung eingesammelt hat, will er nicht verraten.

In Kürze startet der Assekuradeur das Geschäft mit einer ausgewählten Gruppe von Maklern. Schon im ersten Quartal soll dann das Angebot für alle Makler nutzbar sein. Die Gründer wollen Helvengo in schneller Taktung ausbauen. Noch 2021 soll das Unternehmen auch in Deutschland und Österreich das Geschäft aufnehmen. Aktuell besteht das Helvengo-Team aus den drei Gründern und zwei Freelancern. „Wir wollen in diesem Jahr aber noch auf zehn Leute kommen“, sagt Pranjic.

Mit dem früheren Arbeitgeber Wefox kommen sich die Helvengo-Gründer nicht ins Gehege, betont Pranjic. „Wir hoffen natürlich, dass wir es besser machen“, sagt Pranjic. „Wir sind aber nicht im Streit gegangen.“ Man verstehe sich weiterhin gut und unterstütze sich. Bei der Zielgruppe gebe es keine Überschneidungen.

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